Labrador Zucht

 

Wir züchten als kleine Hobbyzüchter im Labrador Club Deutschland e.v. (LCD), unter dem Dachverband des VDH's (Verband des deutschen Hundewesen) und unterliegen somit dessen strenger Zuchtordnung. Unser Zuchtziel sind gesunde, wesensfeste, kräftige und typvolle Labrador Retriever mit schönem Ausdruck und ausgeglichenem Temperament. Unsere Welpen werden bei uns im Wohn- Esszimmer  geboren und dort auch (die ersten vier Wochen) betreut und geprägt.Es liegt mir sehr am Herzen, dass die Welpen Alltagssituationen von Anfang an miterleben um dann zu kleinen Junghunden heranzuwachsen, die ohne Scheu auf Menschen zugehen und Vertrauen aufbauen können.Je nach Wetterlage steht den Welpen danach zusätzlich unser Garten mit Welpenspielplatz zur Verfügung. Die Welpen sind bei Abgabe 8 Wochen alt, geimpft, mehrfach entwurmt und gechipt.Sie erhalten die Original Ahnentafel vom LCD, eine Kopie desWurfabnahmeberichts, einen Futterplan sowie einen internationalen Impfpass. Wir erwarten, dass unsere Junghunde an einem Wesenstest des LCD oder DRC teilnehmen und mit ca. 12-15 Monaten auf ED und HD geröntgt werden. Hundezucht bedeutet Herz, Verstand und Verantwortung!

  

Jeder unserer Welpen nimmt einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen ein. Deshalb ist es uns sehr wichtig, auch nach Abgabe der Welpen an dem Lebensweg und der Entwicklung "unserer Kleinen" teil zu haben.



Vor dem Welpenkauf

 

Sie haben sich entschlossen, einen Labrador zu kaufen. Eine super Entscheidung, aber, bevor Sie dem Charme der tollen Welpen erliegen, sollten Sie sich ernsthaft mit einigen Gedanken zu der Rasse Labrador auseinander setzen, die damit verbundene Zeit und natürlich den finanziellen Aufwand. Der Labrador ist ein typischer Familienhund. Er fühlt sich nur dann richtig wohl, wenn er im Kreise seiner Familie sein darf.

 

Sind Sie darauf vorbereitet,…

1.  für diesen Hund und alle seine Bedürfnisse die volle Verantwortung während der nächsten 10-15 Jahre zu übernehmen?
2.  die beträchtliche Menge an Zeit und Geduld zu investieren, die nötig ist, um den Hund zu einem guten Begleiter auszubilden?
3.  sich zu informieren über die korrekte Versorgung des Hundes, angemessene Trainingsmethoden und wie man ihn pflegt?
4.  sich einen Jagdhund (denn der Labrador Retriever ist eine Jagdhundrasse) ins Haus zu holen? Seine Vorfahren wurden dafür gezüchtet, den ganzen Tag lang ihre Aufgaben beim Apportieren von geschossenem Wild zu erfüllen. Die dafür erforderliche hohe Aufmerksamkeit und Arbeitsfreude steckt auch heute noch in den Hunden. Sie brauchen deshalb körperliche und vor allem auch geistige Beschäftigung!
5.  den Hund immer sicher unterzubringen – kein Streunen, kein Leben als Kettenhund, aber ein solider Zaun um das Grundstück?
6.  dass der Hund genug Zuwendung und Bewegung bekommt? Labradorwelpen brauchen Aufsicht und Erziehung, viele Stunden am Tag, jeden Tag!
7.  die Geduld aufzubringen, die nötig ist, um die Herausforderungen des Welpen- und Heranwachsendenalters (das bis zu 3 Jahren dauern kann) zu akzeptieren (und zu genießen), und auch jeden anderen Lebensabschnitt angemessen mitzuerleben?
8.  mit Haaren und Schmutz in der Wohnung sowie mit engem Körperkontakt und eventuell großer Aktivität des Hundes dauerhaft klarzukommen?
9.  Geld auszugeben, um die notwendige tierärztliche Versorgung für das ganze Leben sicherzustellen? Dies beinhaltet regelmäßige Wurmkuren und Impfungen, Röntgenuntersuchungen der Hüften und Ellbogen, jährliche Vorsorge-Untersuchungen, aber sicher auch viele andere erforderliche Behandlungen im Laufe des Lebens.
10.  sich klarzumachen, dass die Kosten der Anschaffung eines Welpen nur ein Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen, und dass diese bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 12 Jahren für einen mittelgroßen Hund über 10.000 Euro betragen können?
11.  dass der Hund auch in Zeiten von Urlaub, Krankheit oder sonstigen Verhinderungen ordentlich versorgt werden kann? Trägt die ganze Familie die Anschaffung mit, oder gibt es Familienmitglieder, die sich dagegen wehren?
12.  den Züchter auf dem Laufenden zu halten über die Erfolge Ihres Hundes und auch über mögliche Probleme? Ihre Fragen dem Züchter oder einem anderen Hundeexperten vorzulegen, bevor sie zu Problemen werden und der Hund außer Kontrolle gerät?
13.  die Verantwortung für den Hund auch weiterhin zu übernehmen, wenn sich unausweichliche Veränderungen der eigenen Lebensumstände ergeben (z.B. ein neues Baby wird geboren, die Kinder gehen aus dem Haus, eine Scheidung, ein Wohnungswechsel oder die Rückkehr in den Beruf stehen an)?

Wenn Sie alle genannten Fragen mit JA beantwortet haben, sollten Sie anfangen, sich nach einem guten Züchter umzuschauen. Beginnen Sie frühzeitig damit, denn die meisten seriösen Züchter haben eine Warteliste zwischen einigen Monaten und ein paar Jahren. Denken Sie daran, dass der richtige Welpe es wert ist, dass Sie auf ihn warten!